FINDEN SIE DEN PASSENDEN SLOGAN FÜR IHR UNTERNEHMEN


 

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Ein guter Slogan bleibt im Kopf hängen. Was später so locker, flockig über die Lippen kommt, ist im Vorfeld harte Arbeit. Wie gut Ihr Slogan letztendlich ist, hängt von der Vorbereitung ab. Wichtigstes Kriterium für einen Slogan: Er muss perfekt zum zu Ihrem Unternehmen passen und man muss sich etwas darunter vorstellen können.

GESCHÄFTSBRIEF: MODERN, FREUNDLICH UND ERFOLGREICH


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1. Verzichten Sie auf Abkürzungen wie usw., etc., m.E., MfG. Handelt es sich um einen häufig wiederkehrenden Fachbegriff, dann setzen Sie die Abkürzung nach der ersten ausgeschriebenen Version in Klammern dahinter: Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). Anschließend verwenden Sie nur das Kürzel.
2. Geizen Sie mit Fremdwörtern, und verwenden Sie deutsche Begriffe, wann immer es möglich ist. Beispiele: „ursächlich" statt „kausal"; „deutlich" statt „explizit".
3. Streichen Sie nichtssagende Füllwörter. Schlecht: „Eigentlich kann ich Ihr Argument nicht so recht nachvollziehen." Besser: „Ihr Argument habe ich nicht verstanden."
4. Schreiben Sie positiv. Statt „Es ist sicher nicht nachteilig ..." besser: „Es ist vorteilhaft ..."
5. Zerlegen Sie Schachtelsätze. Falsch: „Wir möchten Ihnen diesen neuartigen Kopierer, über den wir Sie bereits telefonisch informiert haben, gern noch einmal näher und in aller Ruhe vorstellen und würden uns freuen, wenn Sie zu einem gemeinsamen Termin in Ihrem Hause – selbstverständlich nach Ihren Wünschen – Zeit hätten." Besser: „Den neuartigen Kopierer XY durfte ich Ihnen am Telefon bereits vorstellen. Gern überzeugen wir Sie bei einem persönlichen Test von allen Vorteilen des Geräts. Wann dürfen wir Sie unverbindlich besuchen und beraten? Rufen Sie mich einfach an und vereinbaren Sie Ihren Wunschtermin."
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6. Verstecken Sie sich und Ihre Meinungen beziehungsweise Absichten nicht hinter Konjunktiven. Zeigen Sie sich und sagen Sie geradeheraus und klar: „Ich schlage vor", „Ich biete an", „Ich werde tun".
7. Bevorzugen Sie Aktiv statt Passiv. Falsch: „... wurde von uns an Sie gesendet." Richtig: „... haben wir Ihnen gesendet."
8. Setzen Sie Ausrufezeichen grundsätzlich sparsam ein. Ausrufezeichen verstärken positive oder negative Äußerungen. Das kann als aggressiv verstanden werden. Bleiben Sie im Zweifelsfall beim einfachen Punkt.
9. Beseitigen Sie per Hand unschöne oder falsche Silbentrennungen.
10. Vermeiden Sie ausgefallene Schriften. Nicht in Ihren Ge schäftsbrief gehören Schreibschriften, durchgängige Groß- oder Kursivschreibung, Schriftartenwechsel, Unterstreichungen sowie Schriftgrößen unter 10 und über 12 Punkt. Ausnahmen: Fettschrift und Unterstreichungen dürfen Sie in Werbebriefen als Gestaltungselemente gezielt einsetzen.
11. Formulieren Sie nicht zu passiv, wenn Sie etwas möchten. Statt „Dürfen wir bis Ende des Monats mit Ihrer Antwort rechnen?" schreiben Sie besser „Bitte geben Sie uns bis Ende des Monats Bescheid".
12. Ihr Brief muss rundum fehlerfrei sein (Inhalt und Anschrift).
13. Ersetzen Sie veraltet und umständlich klingende Formulierungen: „einstweilen" durch „zunächst", „telefonisch kontaktieren" durch „anrufen" oder „in Kenntnis setzen" durch „informieren".
14. Streichen Sie überflüssige, aufblähende Wiederholungen: „Wie gestern während unseres Telefonats mündlich erwähnt ..."
15. Beginnen Sie nicht mehrere Sätze hintereinander mit demselben Wort.
16. Überarbeiten Sie Ihre Standardbriefe und Textbausteine. Machen Sie daraus eine Aufgabe mit klarer Vorgabe: Bis zum xx.xx.2012 sind alle Standard-Anschreiben und -Antworten so bearbeitet, dass unsere Kunden persönlicher, freundlicher und verständlicher angesprochen werden.
Autor: Hans-Ulrich Meißner

VOR- UND NACHTEILE KREATIVER VISITENKARTEN


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Kreative Visitenkarten haben nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Wie vieles im Leben gibt es auch hier 2 Seiten der Medaille.

FARBEN UND IHRE AUSSAGEKRAFT


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Es gibt zu jeder Farbe verschiedene Assoziationen, die auch stark davon abhängen, in welchem Umfeld eine Farbe gesehen wird.

DIE RICHTIGE WARENPRÄSENTATION


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1. Regale häufig ändern
Die Zeiten, in denen ein Regalkonzept für Jahre beibehalten wurde, sind längst vorbei. Clevere Händler räumen ihre Regale häufig um. Bei den japanischen Geschäften der Einzelhandelskette 7-eleven wird das Sortiment in den Regalen bis zu 3-mal täglich geändert! Morgens finden sich darin die Produkte fürs Frühstück, mittags bevorzugt Fertiggerichte, die in der Mikrowelle im Büro zubereitet werden können, abends darf es dann das Angebot fürs Menü sein. Natürlich geschehen diese Regaländerungen nicht willkürlich, sondern basieren auf den Erkenntnissen, die das Unternehmen aus Umfeldanalysen, Konsumentenverhalten, ja sogar der Wetterprognose gewinnt.
2. Das direkte Umfeld analysieren
Allgemeine Erkenntnisse aus der Branche, aus anderen Städten, ja selbst aus anderen Stadtteilen nützen Ihnen recht wenig. Wichtig ist es, Ihr lokales Einzugsgebiet zu analysieren und Ihr Sortiment auf die Bewohner im Umfeld auszurichten. So könnten Sie beispielsweise ermitteln, ob es im Umfeld Ihres Geschäfts mehr Einfamilien- oder Mehrfamilienhäuser gibt, ob Altenheime oder Schulen in der Nähe sind usw. Das gibt Ihnen wichtige Hinweise auf die Zusammenstellung Ihres Sortiments und darüber, wie Sie es je nach Tageszeit verändern können.
3. Die Wettervorhersage beachten
Natürlich gibt Ihnen schon die Wetterprognose Hinweise darauf, was Sie kurzfristig ordern sollten. Sie zeigt Ihnen aber auch, welche Waren Sie nun im Regal präsentieren sollten. Kühles Wetter ist Rotweinwetter. Bei Hitze rücken Sie Weißwein und Bier nach vorn.
4. Vielfalt reduzieren
In unserer schnelllebigen Zeit ist es weniger wichtig, ein großes Sortiment zu präsentieren. Vielmehr sollten Sie Ihren Kunden Entscheidungen abnehmen. Das tun Sie, indem Sie die Vielfalt reduzieren. Statt 10 Kaffeesorten tun es vielleicht auch drei – die meistverkauften nämlich.
5. Ein teures Produkt anbieten
Achten Sie darauf, in jeder Produktkategorie auch ein teures Produkt mit anzubieten. Der Elektronikhersteller Sony hat festgestellt, dass sich seine Kopfhörer nahezu zu jedem Preis verkaufen lassen – vorausgesetzt, der Händler führt ein noch teureres Produkt des Wettbewerbers in seinem Sortiment. Der Grund: Kunden achten nicht nur auf den absoluten Preis, sondern auch auf den Preis im Verhältnis zu anderen Produkten. Restaurantbetreiber haben festgestellt, dass sie häufig vom zweitbilligsten Wein auf der Karte am meisten verkaufen.
6. Entscheidungskriterien beachten
Die Unternehmensberatung McKinsey hat neueste Erkenntnisse der Verhaltenspsychologie ausgewertet. Kaufen Konsumenten Eiscreme im Supermarkt, dann suchen sie vor allem nach der Marke, dann nach der Geschmacksrichtung. Im Baumarkt dagegen geht es anders zu. Dort ist der Preis das wichtigste Entscheidungskriterium des Kunden. Sortieren Sie also Ihre Produkte nach den Such- und Entscheidungskriterien Ihrer Kunden.
7. Nach Kundenverhalten sortieren
In Berlin hat das Kochhaus eröffnet. Es präsentiert seine Produkte nicht nach Warengruppen, sondern nach Rezepten. An Tischen wird alles präsentiert, was man zu einem Menü braucht. Darüber hängt ein Foto des fertigen Gerichts und die Rezepte gibt es gleich mit. Das Koch-Kaufhaus (http://www.kochhaus.de) bezeichnet sich auch als begehbares Rezeptbuch. Ständig werden 20 verschiedene Rezepte präsentiert, wöchentlich gibt es neue Rezeptideen.
8. Den Monatsanfang beachten
Am Monatsanfang haben die Leute wieder Geld auf dem Konto. Das heißt, an diesem Tag dürfen die Regale voller sein. Rücken Sie jetzt die teureren Waren ins Visier der Kunden oder räumen Sie die Großpackungen wieder ins Regal.
9. Die Verkaufszahlen permanent analysieren
Ständig wechselnde Präsentationen oder neue Verkaufsartikel sind aber sinnlos, wenn Sie nicht die Verkäufe jeden Tag analysieren. Stellen Sie nach jeder Änderung fest, ob sich diese messbar auf die Verkäufe ausgewirkt hat. Um tägliche Schwankungen oder Zufälle auszuschließen, sollten Sie jede Neuerung für mindestens eine Woche testen. Machen Sie danach noch die Gegenprobe: Nehmen Sie eine Änderung wieder zurück. Die Verkäufe müssten spürbar sinken.
Fazit: Wer Waren in Selbstbedienung präsentiert, sollte sich von starren Prinzipien der Präsentation trennen. Regale sollten häufiger neu eingeräumt werden. Entscheidend ist dabei, dass Sie die Verkäufe analysieren, um zu Ihrem eigenen Erfolgsrezept zu finden.
Quelle: Werbepraxis aktuell