MARKETING – WAS IST DAS?

Marketing (engl. marketing: auf den Markt bringen, Vermarktung, veraltet Absatzwesen), bezeichnet jedes unternehmerische Handeln, dass sich am Markt orientiert.


Vollständiger Text

Das Ziel heißt, ein erfolgreiches Unternehmen zu haben. Marketing hilft, Produkte und Dienstleistungen erfolgreich „an den Mann" zu bringen.

KURZ: Sie müssen gegenüber ihren Konkurrenten klare Wettbewerbsvorteile erzielen. Erfolgreiche Unternehmer wissen daher, was sich ihre Kunden tatsächlich wünschen, inwieweit die Angebote der Konkurrenten diese Wünsche bereits erfüllen. Und sie wissen vor allem, was sie besser als die Konkurrenz machen können.
Auch Einzelpersonen nutzen Marketingtechniken, um sich "möglichst gut zu vermarkten". Beispiele hierzu: bei der Suche nach einem Arbeitsplatz, der Partnersuche oder als Kandidat in einer Wahl etc.
Im sog. Marketing-Mix werden die langfristig geplanten Vorgaben in konkrete Aktionen umgesetzt, betreffend Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation, z.B. "wie und wo machen wir Werbung", "welche Vertriebskanäle nutzen wir".
Der Marketing-Mix unterteilt sich in die Elemente "4 P"s:
• Produkt (product)
• Kontrahierung/Preis (price),
• Distribution/Vertrieb (place)
• Kommunikation (promotion)
= Entscheidungen über Ziele und Maßnahmen zur einheitlichen Gestaltung aller Informationen, die das Unternehmen bzw. das Produkt/die Dienstleistung betreffen.


Die wesentlichen Instrumente der Kommunikationspolitik sind

• Werbung (Informations-vermittlung)
• Öffentlichkeitsarbeit (PR = Public Relations) einschließlich der
• Corporate Identity (einheitliches Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit)
• Sponsoring (Art Öffentlichkeitsarbeit = Imagegestaltung)
• Verkaufsförderung (Sales Promotion)
• Messen und
• Markenpolitik (Brandmanagement).

PR EBNET DEM MARKETING DEN WEG

PR und Marketing bzw. Werbung müssen Hand in Hand gehen. Dabei macht PR aus Fremden Freunde,


Vollständiger Text

durch Information, Interaktion und einen offenen Dialog. PR ebnet dem Marketing so den Weg zum Absatz. Ein Verkäufer muss sich erstmal vorstellen und für gute Stimmung sorgen, bevor er ein Produkt verkaufen kann. Genau das kann man am glaubwürdigsten und günstigstem mit PR. PR stellt das Unternehmen bzw. die Marke und Produkte der Öffentlichkeit und den Medien vor und gewinnt Sympathien.
Werbung verkauft dann das Produkt. Und wenn das Produkt dann verkauft wurde, kann mit PR aus Kunden loyale Fans machen. So lässt sich PR neben anderen Instrumenten wie dem Service zur Kundenbindung einsetzen. Um es auf den Punkt zu bringen: PR ist Beziehungsarbeit. Werbung verkauft.
Dabei kann es sein, dass man mit den Methoden der PR auch Absatz macht. Doch dies sollte der Nebeneffekt sein und nicht das vornehmliche Ziel. Werbung und Marketing fragen zuerst und nur danach, wie man verkauft. PR hingegen fragt: Mit welchen Themen, Inhalten und Maßnahmen rund um mein Unternehmen, meine Marke und mein Leistungsangebot kann ich Sympathien gewinnen, um Beziehungen anzubahnen, aufzubauen und zu festigen. Das nachfolgende Beispiel soll die Rolle der PR verdeutlichen.


KOOPERATIONEN UND SYNERGIEN

Kooperation bedeutet Zusammenarbeit von Menschen und setzt voraus, dass die Beteiligten die gleichen Ziele haben.

Vollständiger Text

Damit ist klar, dass erfolgreiche Kooperationen nicht nur zwischen Unternehmen, sondern vor allem auch in Unternehmen eine hohe Bedeutung haben. Fakt ist auch, dass viele Kooperationen ohne fachliche Begleitung nach 2 Jahren scheitern. Wie bauen Sie langfristige Kooperationen auf?
Gerade zu Beginn einer Selbstständigkeit sind Gründer enthusiastisch und gehen gerne Kooperationen ein. Vielfach ist es die Befürchtung, alleine nicht alles bewältigen zu können oder Aufträge ablehnen zu müssen. Auch etablierte Unternehmen gehen oft Kooperationen mit Angestellten ein, die nicht zum Unternehmen passen. Die Folgen sind auf jeden Fall Unzufriedenheit, Resignation, hohe Mitarbeiter-Fluktuation und Kosten und im schlimmsten Fall die Aufgabe der selbstständigen Tätigkeit.
Zusammenarbeit hat viele Facetten
Sie können sich im losen Netzwerk gelegentlich treffen und wenn zu diesem Zeitpunkt Bedarf besteht, haben Sie Glück und werden weiter empfohlen. Oder Sie engagieren sich in wenigen, dafür hochwertigen Kooperationen, pflegen und bauen diese Beziehungen aus.
Denn gute und nachhaltige Kooperationen können sehr viel Positives bewirken: fachlichen Austausch, Kommunikation mit Gleichgesinnten, Geselligkeit in Netzwerken, wirtschaftlichen Erfolg und ein stabiles Unternehmen. Beachten Sie ein paar Grundregeln und gehen sie strategisch an Partnerschaften heran.
Erkennen Sie während des Findungs- und Planungsprozesses, dass eine Zusammenarbeit nicht dauerhaft funktionieren wird, können sie frühzeitig die "Notbremse" ziehen. Eventuell klappt es mit diesem Geschäftspartner zu einem späteren Zeitpunkt besser.
Einige hilfreiche Fragen
Definieren Sie Ihre Ziele sehr präzise. Was wollen Sie mit und während der Kooperation erreichen und bis wann? Schauen Sie sich Ihre Kapazitäten an.
Können Sie die Ziele auf Grund des bestehenden Mitarbeiterpools erreichen?
Sind Ihre Mitarbeiter informiert und bereit, die Kooperation mit zu tragen?
Wer übernimmt welche Aufgaben in der Zusammenarbeit?
Bringen Sie Ihren Kundenstamm in die Kooperation ein und wie geht das Team mit den Daten um?
Wie möchten Sie Kosten und Gewinn verteilen?


DETAILS, DIE EINEN GROSSEN UNTERSCHIED MACHEN

1. Danke sagen

Dankbarkeit ist eine Kraft, die alle verwandelt: den Geber, den Empfänger und Ihre komplette Umgebung. Sagen Sie „Danke" zu jedem, der etwas für Sie tut, und sei diese Tätigkeit noch so klein. Sagen Sie es auch, wo man es normalerweise nicht tut. Sagen Sie leise auch „Danke" zu denen, die es gar nicht hören können: zum Geldautomaten, Ihrem Auto, dem Wetter, Ihren Kollegen, Ihrem Partner. Beginnen Sie damit noch innerhalb der nächsten Minute.